Dekret über den Ökumenismus

Christus der Herr hat eine einige und einzige Kirche gegründet und doch erheben mehrere christliche Gemeinschaften vor den Menschen den Anspruch, das wahre Erbe Jesu Christi darzustellen.

Eine solche Spaltung ist ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache.

Das Vatikanum II möchte, nachdem es die Lehre der Kirche dargestellt hat, Mittel und Wege nennen, wie diejenigen, die den dreieinigen Gott anrufen und Jesus als Herrn und Erlöser bekennen, dem Wunsch nach Wiederherstellung und Einheit entsprechen können.

Grau1
Die katholischen Prinzipien des Ökumenismus

Alle Gläubigen sind einer in Christus. Der Heilige Geist schafft diese Gemeinschaft der Gläubigen. Christus hat das Amt der Lehre, der Leitung und Heiligung dem Kollegium der Zwölf anvertraut und unter ihnen Petrus ausgewählt, nach dem Bekenntnis des Glaubens seine Kirche auf ihm zu errichten.

Christus will, daß sein Volk durch die gläubige Predigt des Evangeliums und die Verwaltung der Sakramente durch die Apostel und ihre Nachfolger unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes wachse und er vollendet es im Bekenntnis des einen Glaubens, in der gemeinsamen Eucharistie und der brüderlichen Eintracht der Familie Gottes.

Höchstes Vorbild und Urbild ist die Einheit des einen Gottes, des Vaters und des Sohnes im Heiligen Geist in der Dreiheit der Personen.

Grau2
Die praktische Verwirklichung des Ökumenismus

Text folgt

Grau3
Die vom römischen apostolischen Stuhl getrennten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften

Text folgt