Mutter Syncletia sagte:
„Am Anfang erwarten einen viele große Schlachten und einiges an Leid wenn man fortschreitet zu Gott, und anschließend unbeschreibliche Freude.
Es ist wie bei denen, die ein Feuer entzünden möchten.
Zuerst werden sie vom Rauch gewürgt und schreien, bis sie dann erreichen, was sie suchen.
Wie es geschrieben steht:
'Unser Gott ist ein alles verzehrendes Feuer' (Hebr. 12,24);
so auch müssen wir das göttliche Feuer in uns entfachen, durch Schmerzen und harte Arbeit.“


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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