Informationen persönlich auswählen

Als eigener Redakteur Inhalte selbst zusammenstellen
ohne Abhängigkeit von fremden Algorithmen

Dazu bieten sich sogenannte RSS-Reader an, mit denen man nicht nur Seiten sammeln kann, sondern über die man auch Aktualisierungen mitgeteilt bekommt. Wir stellen auf dieser Seite einige wenige vor und für registrierte Mitglieder bieten wir eine solche Funktion im internen Bereich auch selbst an.

Das Internet
Vernetzung ist das Wesen des Internets. Zahlreiche Dienste und unterschiedliche Geräte sind inzwischen zu einem unüberschaubaren Angebot zusammengewachsen. Zur Orientierung gab es bereits von Beginn an Techniken zur Sortierung, Sammlung und zum Verknüpfen von Daten. Es war üblich, Projekte untereinander zu verlinken, Suchmaschinen entstanden und nicht zuletzt sollten sogenannte RSS-Feeds helfen, Informationen übersichtlich zusammenzufügen.

Bookmarks
Wer beim Stöbern im Internet auf eine Seite von Interesse gelangt, kann sie sich merken. Als Gedächtnishilfe bieten viele Browser die Funktion an, Seiten in sogenannten Bookmarks zu kategorisieren und abzuspeichern. Bei Bedarf kann man so Listen durchgehen, um Anlaufstellen, die einem wichtig sind, leicht aufzufinden; mit einem Nachteil: man erkennt an den Bookmarks nicht, ob eine Aktualisierung auf einer der gespeicherten Seiten vorliegt. Stattdessen muss man bei Interesse alle Seiten einzeln durchsuchen. Hier könnte der Einsatz von RSS-Feeds helfen.

Social Media
Mittlerweile sind die meisten der kleinen Internetprojekte auf große Plattformen wie Facebook,  What's App, X und ähnliche Dienste umgezogen. Dort kann man Gruppen bilden, Themen oder Personen abonnieren und so auf dem Laufenden gehalten werden. Die Verlagerung auf einige wenige Anbieter war praktisch, schuf aber eine Abhängigkeit. Plattformen legen über Algorithmen fest, wer gefunden wird und wer nicht, sie können Beiträge ausblenden und  entscheiden, bei wem und wie oft sie ausgespielt werden. Der Einzelne hat kaum eine Möglichkeit dies zu beeinflussen, nicht selten merkt er es nicht einmal. Da bei den großen Anbieten finanzielle Interessen Vorrang haben, werden laute und leichtgängige Formate bevorzugt. Eher anspruchsvolle Themen werden tendenziell zurückgestellt, hinzu kommen neuerdings vermehrt KI-gesteuerte Inhalte, die zwar mit reißerischen Titeln Aufmerksamkeit erhaschen, Plattformen aber für viele immer unattraktiver machen.

RSS-Feeds
Mit RSS-Feeds könnte man dem entgegenwirken. Man könnte kleinen Projekten wieder zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen, indem man sie in einem eigenen Programm, im Netz oder bei sich auf dem Computer, abonniert. Dort hat man Aktualisierungen direkt im Blick und kann mit modernen Tools nach Informationen suchen. Findet man etwas von Interesse, kann man direkt in das Projekt abspringen.

Wir hoffen einen Beitrag zu leisten, dass die noch immer zahlreichen kleinen und privaten Projekte, die teils nur sporadisch Aktualisierungen erfahren, nicht gänzlich aus dem Blick geraten. Vielleicht ist eine Renaissance dieser praktischen und einfachen Technologie ein Mittel, sich zumindest etwas mehr den Abhängigkeiten der großen Internetkonzerne zu entziehen.