Dieser Ort wurde Cellia genannt wegen der Anzahl der Zellen die dort in der Wüste verstreut waren.
Diejenigen, die bereits ihr Training begonnen hatten und ein mehr zurückgezogenes Leben führen wollten, außerhalb anderer Dinge, zogen sich dorthin zurück. Denn dies ist die äußere Wüste und die Zellen sind so weit voneinander getrennt, dass weder jemand seinen Nachbarn sehen kann noch dass je eine Stimme gehört werden kann.
Sie leben allein in ihren Zellen und dort gibt es eine enorme Stille und große Ruhe. Allein am Samstag und Sonntag treffen sie sich in der Kirche und dann sehen sie sich von Angesicht zu Angesicht, wie Menschen die wieder in den Himmel zurückgefunden haben.


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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