Der alte Mann (Vater Johannes der Zwerg) sagte:
„Du weißt, der erste Schlag den der Teufel Hiob zufügte zielte auf seinen Besitz
und er sah, dass er ihn nicht gekränkt oder ihn gar von Gott getrennt hatte.
Mit dem zweiten Schlag berührte er sein Fleisch,
aber der tapfere Kämpfer sündigte mit keinem Wort, das über seine Lippen kam.
Denn er hatte nämlich sein Herz bei Gott, und er schöpfte unaufhörlich aus dieser Quelle.“


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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