Mutter Syncletia sagte:
„Wir sollten unsere Seelen mit Umsicht führen und in der Gemeinschaft verbleiben, weder um unserem eigenen Willen zu folgen noch um unseren eigenen Vorteil zu suchen.
Wir sind wie Ausgestoßene: Wir wurden von den Dingen dieser Welt getrennt und haben uns im Vertrauen dem einen Vater hingegeben.
Wir benötigen nichts von dem, was wir hinter uns gelassen haben.
Dort hatten wir Ansehen und vieles zu essen; hier haben wir wenig zu essen und wenig von allem anderen.“


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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