Es wurde von Vater Theodor gesagt, dass er es ablehnte, obwohl man ihn zu einem Diakon in Scetis gemacht hatte, sein Amt dort auszuüben und dass er zu vielen Orten von dort weg floh.
Jedes Mal holten ihn die alten Männer zurück nach Scetis und sagten:
„Verlass dein Diakonat nicht.“
Und Vater Theodore sagte zu ihnen:
„Lasst mich zu Gott beten, dass er mir zur Gewissheit sagt, ob ich meinen Platz in der Liturgie hier einnehmen soll.“
Dann betete er zu Gott in der Art:
„Wenn es dein Wille ist, dass ich an diesem Ort bleiben soll, schenke mir Gewissheit darüber.“
Da erschien ihm eine Wolke aus Feuer, welche von der Erde bis zum Himmel reichte, und eine Stimme sagte zu ihm:
„Wenn du werden kannst, wie diese Säule, dann gehe und sei ein Diakon.“
Als er das hörte, entschied er sich, das Amt niemals anzunehmen. Als er in die Kirche ging verbeugten sich die Brüder vor ihm und sagten:
„Wenn du es nicht wünschst, ein Diakon zu sein, dann halte wenigstens den Kelch.“
Er aber lehnte ab und sagte:
„Wenn ihr mich nicht in Ruhe lasst, werde ich diesen Ort verlassen.“ So ließen sie ihn in Frieden.
Berufung
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- Written by: Vater Theodor
