Es wurde von ihm (Vater Ammonas) gesagt, dass er eine Furche in seiner Brust hatte, welche durch die Tränen ausgehöhlt wurden, die er während seines ganzen Lebens über seiner Arbeit sitzend geweint hatte.
Als Vater Poimen erfuhr, dass er gestorben war, sagte er weinend:
„Wahrlich, du bist gesegnet, Vater Arsenius, denn du hast für dich in dieser Welt geweint!
Derjenige, der hier unten nicht für sich selbst weint, wird später ewiglich weinen.
So ist es unmöglich nicht zu weinen, entweder freiwillig oder durch Leiden gezwungen.“


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

Alle Texte nach Vätern