Einmal, als ein Nilpferd die nahegelegene Landschaft verwüstete, riefen die Väter nach Vater Bes um ihnen zu helfen.
Er stand an dem Ort und wartete.
Als er das Tier mit seiner enormen Größe sah, ordnete er ihm an die Landschaft nicht weiter zu verwüsten, indem er sagte:
Im Namen Jesu Christi befehle ich dir diese Landschaft nicht mehr zu verwüsten.“
Das Nilpferd verschwand völlig aus dem Bezirk, als wäre es von einem Engel verjagt worden.


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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