Als Vater Macarius in Ägypten war, fand er einen Mann, der ein Tier zu seiner Zelle gebracht hatte und seine Besitztümer stahl.
Er ging hinauf zu dem Dieb als ob er ein Reisender sei der dort nicht lebte und half ihm das Tier zu beladen.
Dann ließ er ihn in Frieden seines Weges ziehen. Zu sich selbst aber sagte er:
„Wir brachten nichts in diese Welt; aber der Herr gab uns; wie er will, so wird es geschehen; gepriesen sei der Herr in allen Dingen.“


Die Wüstenväter

Die kontemplative monastische Tradition des Christentums geht auf Einsiedler des 3. Jhdt. nach Christus zurück, die in der ägyptischen und syrischen Wüste versuchten, ein konsequentes Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Die plastischen Bilder ihrer Erzählungen ergreifen oft derart, dass man noch heute in Versuchung geraten kann, ihnen in die Wüste zu folgen...

(Die hier abgebildeten Texte stellen eine kleine Auswahl dar, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Zudem sei darauf hingewiesen, dass einzelne Texte nicht unbedingt der dogmatischen Kichenlehre entsprechen.)


PaoloUccello

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